Familienhunde, 7 perfekte Begleiter für Dich und Deine Familie.

Familienhunde: 7 perfekte Begleiter für Dich und Deine Familie

Du bist auf der Suche nach einem Hund der zu Dir und Deiner Familie passt? Es gibt viele Familienhunde. Diese passen sich Deinen Lebensstil an und sind die perfekten Begleiter und Mitglieder im Familienleben. Hunde für Familien zeichnen sich dadurch aus, dass sie Kinder lieben und beschützen, bei jeder Aktivität dabei sein können und sich rundum perfekt in das Familienleben integrieren.

Welcher Hund passt am besten zu mir und meiner Familie?

Auf der Suche nach dem idealen Familienhund solltest Du Dich nicht nur von den äußerlichen Merkmalen leiten lassen, sondern vielmehr von den typischen Charaktereigenschaften der Rasse und dem individuellen Verhalten des Hundes.

Auch ein Mischlingshund kann der ideale Familienhund sein.

Bei der Antwort auf die Frage, welcher Hund passt zu mir und meiner Familie, solltest Du gründlich darüber nachdenken, was Du von Deinem Hund erwartest.

Seid Ihr eine besonders sportliche Familie, die auch gerne ausgedehnte Radtouren unternimmt, ist ein lauffreudiger Hund besser geeignet, als eine große und schwere Rasse.

7 familienfreundliche Hunde die sich bewährt haben

Nachfolgend stellen wir sieben Familienhunde vor, deren Rasse sich als besonders gute Hunde für Familien bewährt haben.

1. DEUTSCHER SCHÄFERHUND

Der Deutsche Schäferhund ist eine Hunderasse die, wie der Name schon sagt, ihren Ursprung in Deutschland hat.

Deutsche Schäferhunde haben einen ausgesprochen muskulösen und flexiblen Körperbau und sind sehr gut für die Begleitung von Kindern geeignet.

Sie besitzen einen sehr ausgeglichen Charakter und sind gut auszubilden.

Dank ihrer Stärke, Intelligenz und Fähigkeit, leicht trainiert werden zu können, sind sie auf der ganzen Welt die oftmals bevorzugte Rasse für viele Aufgaben wie zum Beispiel als Schutzhund und Blindenbegleithund.

Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund

2. BERNER SENNENHUND

Berner Sennenhund

Berner Sennenhund

Der gutmütige, freundliche und selbstsichere Charakter des Berner Sennenhundes macht ihn zum perfekten Familienhund.

Dabei sind die Hunde trotz ihrer Größe und Masse auch zu kleinen Kindern sehr vorsichtig und lernen schnell, diese vor sämtliche Gefahren zu beschützen.

Der natürliche Wachtrieb, der beim Berner Sennenhund jedoch nicht aggressiv ist, schützt die Familie zu Hause wie auch auf Reisen.

Wer die großen Hunde mit ihrem dichten und langen Fell mag und die Arbeit der Pflege dessen nicht scheut, sollte jedoch über ausreichend Platz für ihre Bewegungsfreiheit verfügen und auch möglichst keine Treppen im Zugang zur Wohnung oder Haus haben.

Die Gelenke der bis zu 70 cm großen Hunde leiden im Alter unter dem Gewicht, Treppensteigen fällt dann schwer.

3. MOPS

Der Mops ist eine körperlich kleine Hunderasse mit einem platten und faltenbedeckten Gesicht.

Sein Körper ist zwar klein, dafür aber sehr muskulös und robust.

Gut trainierte und angemessen sozialisierte Möpse sind keineswegs aggressiv. Ihre Körperhöhe beträgt ca. 30 cm und sie wiegen zwischen 6 und 8 kg.

Sein vertrauensseliger, fügsamer und freundlicher Charakter macht den Mops zu einem guten Begleiter der Familie.

Das Hauptgesundheitsproblem des Mops ist seine Fettleibigkeit. Ein Mops, der angemessen ernährt wird, lebt bis zu 14 Jahren. Im Durchschnitt werden sie jedoch nur 10 Jahre alt.

Mops

Mops

4. AUSTRALIAN SHEPHERD

Australian Shepard

Australian Shepard

Der Australian Shepherd ist eine Hunderasse, die zu den Weidehunden gehört und einst im Westen der USA gezüchtet wurde.

Bekannt ist er jedoch als „Aussi“ (Australier).

Sie haben eine mittlere Körpergröße, sind voller Energie und genießen die Arbeit.

Australian Shepherds sind intelligente, verspielte Hunde, die schnell und mit Begeisterung lernen.

Die Australian Shepherds mögen es, in großer menschlicher Gesellschaft zu sein und hängen besonders an ihrem Halter.

Der Australian Shepherd ist der ideale Familienhund für sportlich aktive Familien.

Wird er hingegen nicht ausreichend in seinem Laufbedürfnis und Intelligenz gefordert, kann er jedoch zu destruktivem Verhalten tendieren. Vor allem, wenn er zu lange alleine ist oder in zu kleinen Räumlichkeiten gehalten wird.

5. GOLDENDOODLE

Auch der Goldendoodle ist ein Mischlingshund, der aus den beiden Rassen Golden Retriever und Pudel gezüchtet wird.

Es gibt drei Fellklassen bei dieser Rasse.

Da die Goldendoodles eine Kreuzung aus Golden Retriever und Pudel sind, fallen sie durch ihre sehr hohe Intelligenz auf und sind sehr liebenswürdig im Umgang mit Personen und anderen Tieren.

Außerdem entwickeln sie eine sehr starke Beziehung zu ihren Haltern und den Familienmitgliedern.

Sie sind sehr aktive Hunde, die am liebsten den ganzen Tag mit den Kindern toben und jeden noch so langen Ausflug per Rad oder zu Fuß lieben.

Goldendoodle

Goldendoodle

Goldendoodles sind tolle Familienhunde, die vom Kleinkind bis zu den Großeltern jeden lieben.

6. LABRADOR RETRIEVER

Labrador Retriever

Labrador Retriever

Der Labrador Retriever stammt ursprünglich aus Terranova in Kanada.

Er ist eine der bekanntesten und beliebtesten Hunderassen.

Aufgrund seiner außergewöhnlichen Umgänglichkeit, Höflichkeit, Intelligenz, Energie und Güte wird der Labrador als guter Begleiter für Menschen jeden Alters angesehen.

Zudem hat er sich als exzellenter Familienhund bewährt.

Er hat die Fähigkeit zur Mithilfe, weshalb er als Hilfshund ausgebildet wird. 

Der Labrador Retriever kann als Rettungshund ausgebildet auch schwer zugängliche Orte erreichen oder hilfsbedürftigen Menschen zu Hause dabei helfen, das Licht in einem Zimmer auszumachen.

Als Wachhund und Schutzhund ist der Labrador weniger geeignet, denn dazu ist er schlichtweg zu freundlich.

Wenige Menschen wissen, dass es zwei Unterarten bei Labrador Retrievern gibt: die Showlinie und die Arbeitslinie.

Die richtige Wahl bei der Entscheidung, welcher Hund am besten zu Dir und Deiner Familie passt, hängt vom Grad der Aktivität ab.

Hunde aus der Showlinie fügen sich einfacher in das Familienleben ein als ein Labrador aus der Arbeitslinie, der stets unter Spannung steht und dabei einen extrem ausgeprägten "Will to please" zeigt.

7. BULLDOGGE

Die Bulldogge ist ein Hund aus Großbritannien, der ursprünglich dazu genutzt wurde, den Schäfer bei seiner Arbeit auf der Weide zu unterstützen.

Bulldoggen zeichnen sich durch ihre dicken Schultern und ihrem überproportional großen Kopf aus.

Sie sind ziemlich lebhaft, treu, kühn und haben ein massives Erscheinungsbild.

Dabei kann die Bulldogge der beste Familienhund sein, denn sie ist sehr sanft und liebenswürdig in ihrem Charakter.

Die englische Bulldogge geht mit Menschen sehr liebevoll um und fühlt sich erst in Begleitung anderer Menschen richtig glücklich.

Bulldogge

Bulldogge

Diese Eigenschaft als Familienhunde macht sich im Verhalten gegenüber anderen Hunden bemerkbar.

So ist es oftmals schwierig, eine Bulldogge mit anderen Hunden zu sozialisieren. Hinzu kommt die physische Kraft dieser großen Hunde, die von einem Kind oder einer Frau kaum gehalten werden können.

Familienhunde begleiten ein Leben lang

Hunde für Familien begleiten die Kinder vom Krabbelteppich bis hin zum Schulabschluss. Dabei entstehen die besten Freundschaften, die ein Leben lang halten.

Auch wenn die Kinder in der Pubertät ihre Grenzen ausloten und Neues entdecken, halten die Familienhunde stets zu ihnen.

Hunde für Familien kommen am besten bereits als Welpe zur Familie. So wachsen sie gemeinsam mit den Kindern auf und entwickeln sich von klein auf zum Familienhund.

Jedoch kann auch ein Hund aus dem Tierheim oder direkt von anderen Hundehaltern der ideale Familienhund sein.

Wichtig ist für jeden Hund, dass er in einem sozial stabilen Umfeld lebt, wo er Sicherheit genießt und als Familienmitglied geschätzt wird. Ist dies vorhanden, ist die Treue und Sorgfalt des Hundes einzigartig.

Kann ein Hund aus dem Tierheim der ideale Familienhund sein?

Absolut ja, aber auch genau das Gegenteil.

Generell gilt, dass ein Hund, der nicht bereits als Welpe zur Familie kommt, besonders sorgsam an die neue Umgebung gewöhnt werden muss.

Der sonst so liebe Hund aus dem Tierheim kann ganz plötzlich sein Verhalten verändern und Angst, oder im schlimmsten Fall sogar Aggression zeigen.

Anders als bei einem Hund, der bereits als Welpe zur Familie kam, hat man bei einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim nicht das Wissen und die Erfahrung, was der Hund bereits Gutes und Schlechtes erlebt hat und was ihn sein Verhalten verändern lässt.

Plötzlich verändertes Verhalten

Ich möchte es an einem Beispiel verdeutlichen: Der familienfreundliche Hund aus dem Tierheim ist bereits seit einigen Wochen in seiner neuen Familie und alles klappt wunderbar.

Am Wochenende kommt Besuch von der Verwandtschaft und beim Anblick des Onkels versteckt sich der Hund hinter dem Sofa, oder knurrt den Onkel an.

Die beiden sind sich noch nie zuvor begegnet, jedoch hat der Hund Angst vor dem Mann, die er auf unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck bringt.

Der Grund hierfür kann etwas für uns Menschen Lapidares sein, der Onkel trägt Vollbart.

Wiederkehrende Ängste durch negative Erlebnisse

Bei einem Hund aus dem Tierheim wissen wir nicht, dass er in seinem früheren Leben von einem bärtigen Mann misshandelt wurde und nun Angst hat, dass ihm genau dies in der neuen Familie wieder geschieht.

Familien, die bislang über keine Erfahrung mit Hunden verfügen, sind in solch einer Situation schnell überfordert und schieben die Schuld auf den Hund.

Oder der Familienhund aus dem Tierheim hat panische Angst vor dem Autofahren.

Vielleicht hatte er zuvor einen Unfall im Auto erlebt und diese Erinnerung tief verankert.

Ich möchte Hunde aus dem Tierheim nicht abwerten, ganz im Gegenteil.

Es ist toll, wenn sich eine Familie dieser großen Verantwortung stellt. Aber dann muss diese Verantwortung auch mit all ihren Konsequenzen getragen werden.

Andernfalls leiden alle Mitglieder der Familie, auch der neue Familienhund.

Die Anschaffung eines Familienhunds sollte gut überlegt sein

Bevor sich die Familie entscheidet, einen Hund aufzunehmen, gibt es viele Fragen zu klären.

Es geht nicht nur darum, welcher Hund zu Dir und Deiner Familie passt, sondern auch, wer kümmert sich fünfzehn Jahre lang um das Tier.

Wer geht Gassi, wer kümmert sich um den Hund, wenn er krank oder verletzt ist und was ist im Urlaub?

Ein Familienhund muss nicht mit in die Sommerferien, wenn es zum Strandurlaub nach Übersee geht.

Er kann auch ein paar tolle und aufregende Wochen in einer Hundepension verbringen.

All diese Dinge sind zu klären, bevor der ideale Familienhund zu Hause einzieht.

Die Zuneigung wird belohnt

Der vermeintliche Aufwand lohnt sich, denn mit Aufrichtigkeit, Liebe und Konsequenz wird jeder Hund der beste Familienhund.

Hunde haben ein tiefes Gespür für Gefühle.

Auch ohne Worte, Streicheleinheiten oder einen korrigierenden Ruck an der Leine wissen sie genau, welche Stimmung herrscht.

Der Grund dabei ist sekundär, sie verstehen ihn nicht oder wissen ihn nicht.

Investiert man in die Beziehung zu seinem Familienhund genauso viel Zeit und Liebe, wie Menschen gegenüber, dann entwickelt sich daraus eine tiefe und immerwährende Freundschaft.