Woran erkenne ich, dass mein Hund krank ist?

Ist mein Hund krank? Es gibt viele Krankheiten, die bei Hunden vorkommen können. Einige Krankheiten verschwinden bereits nach kurzer Behandlung wieder, aber es gibt auch Krankheiten, die die Gesundheit Deines Hundes ernsthaft schaden können. Worauf Du achten solltest, damit Du frühzeitig erkennst, ob es Deinem Hund schlecht geht, erfährst Du in diesem Beitrag.

Dein bester Freund

Es ist ja allgemein bekannt, warum der Hund der beste Freund des Menschen ist. Weil er Dich bedingungslos liebt. Und jemand der uns bedingungslos liebt, den lieben wir auch.

Hunde sind heutzutage bei vielen Menschen keine Nutztiere mehr, sondern fester Bestandteil der Familie.

Deshalb ist es häufig so, dass wenn unser Hund teilnahmslos erscheint, kaum Energie hat und niedergeschlagen ist, wir uns sorgen machen, dass ihm etwas Schlimmes geschieht.

Auch wenn ein Hund nicht die gleiche verbale Sprache spricht wie wir, können wir sein Wohlbefinden ziemlich präzise feststellen. Manchmal dauert es aber ein bisschen, bis wir eindeutige Anzeichen einer Krankheit feststellen können.

Die Gesundheit Deines Hundes

Auf Online-Hundekurs.de wissen wir, dass Dir die Gesundheit Deines Hundes wichtig ist. Daher erhältst Du hier ein paar wertvolle Tipps mit denen Du feststellen kannst, ob Dein Hund krank ist oder nicht.

Es existieren diverse Krankheiten die bei Haushunden häufig vorkommen und die im Laufe eines Hundelebens auftreten können.

Einige dieser Krankheiten verschwinden nach einer kurzen Behandlung wieder, während andere ernsthaften Ausmaßes sind und die Gesundheit Deines Hundes ernsthaft gefährden können.

Daher ist es fundamental wichtig, regelmäßig auf seinen Vierbeiner zu achten, sein Verhalten zu beobachten und somit sein Wohlbefinden zu garantieren.

Darauf solltest Du achten

Eines der häufigsten Anzeichen die anzeigen, dass Dein Hund krank ist, ist das Fehlen seines Appetits.

Wir alle wissen, dass Hunde aufgrund ihrer Natur bereit sind, fast alles sofort zu fressen.

Man muss nur in die Richtung des Futterschranks gehen und sofort gibt es kein halten mehr.

Wenn sich sein Fressnapf nach zwei oder drei Tagen immer noch nicht geleert hat und Dein vierbeiniger Freund nichts fressen möchte, ist dies ein ernsthaftes Zeichen, dass etwas nicht stimmt.

Du kannst ihm zur Kontrolle auch nochmal seine Lieblingsspeise anbieten. Wenn er diese aber auch links liegen lässt, ist es Zeit den Tierarzt aufzusuchen.

Verändertes Fressverhalten lässt auf eine Erkrankung schließen

Es sollte auch immer auf die Ausscheidungen des Hundes geachtet werden.

Wenn Dein Hund unter dauerhaftem Durchfall leidet, ist dies ein Hinweis auf eine Erkrankung Deines Freundes.

Möglicherweise ist er dann von einem Parasiten befallen. Besonders deutlich ist der Hinweis, wenn er sich zusätzlich übergibt.

Hunde essen auf ihrem Weg viele Dinge die sie auffinden. Manche der Sachen die sie fressen, missfällt ihrem Organismus und sie fühlen sich krank danach.

Wenn Dein Hund sich lediglich ein oder zweimal übergeben hat oder einen leichten Durchfall aufweist, der nach ein paar Tagen wieder weg ist, musst Du Dir keine Sorgen machen.

Sollten sich die Symptome jedoch über mehrere Tage hinwegziehen, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Auch Hunde können traurig sein

Dein Hund ist lebhaft, aktiv und verspielt? Das ist normal. Deshalb ist ein weiteres Signal dafür, dass er krank sein könnte, ein träges Verhalten.

Wenn Dein Hund nicht mehr wie sonst spielen will oder es nur noch ganz selten tut und einen Großteil seiner Zeit schlafend verbringt, ist es Zeit ihn zum Tierarzt für einen Check zu bringen.

Wenn es keine physische Erklärungsmöglichkeit gibt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Hundedepression.

Erhöhte Körpertemperatur

Genau wie bei Menschen ist auch Fieber ein Signal, dass Dein Hund krank ist. Meistens handelt es sich dann um eine Infektion.

Wenn Dein Vierbeiner eine erhöhte Körpertemperatur aufweist, fühlt er sich niedergeschlagen, will kaum spielen und hat wenig Appetit.

Da auch das Fieber eine Ursache hat, sollte der Tierarzt konsultiert werden. Nur so kann Dein Hund adäquat behandelt werden.

Bei Zwingerhusten gleich zum Tierarzt

Wenn Dein Hund plötzlich stehen bleibt und zu würgen beginnt, ohne dabei einen Fremdkörper auszuspucken, ist er vielleicht an Zwingerhusten erkrankt.

Das Husten beim Hund ist anders als beim Menschen und ähnelt eher einem Würgen.

Diese Krankheit ist hoch ansteckend unter Hunden. Du solltest Deinen Hund also von anderen Hunden fernhalten und unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Vor allem junge und schwache Hunde benötigen eine Behandlung mit Antibiotika gegen Zwingerhusten.

Woran erkenne ich noch, dass mein Hund krank ist?


Es gibt noch weitere Punkte an denen Du erkennen kannst, dass Dein Hund krank ist:

1

ERHÖHTER WASSERKONSUM

Exzessives Trinken von Wasser außerhalb der Tage an denen er sich viel bewegt hat und an denen die Außentemperaturen nicht sonderlich hoch sind.

Ein erhöhter Wasserkonsum kann ein Hinweis auf eine chronische Krankheit sein. Als Beispiel lässt sich hier Diabetes anführen.

2

BLUT IM URIN

Dein Hund blutet beim Urinieren oder der Urin ist sehr trübe. Beides sind Hinweise auf eine Infektion oder Probleme mit den Nieren.

3

HÄUFIGES KRATZEN

Dein Hund kratzt sich an einer Körperstelle besonders häufig.

Zum Beispiel an den Ohren. Wenn das passiert, ist dies ein Hinweis, dass an dieser Stelle irgendetwas nicht gut ist.

4

UNRUHE

Dauernde Ruhelosigkeit, Gejammer und Geheul sind ebenfalls Hinweise auf ein Problem.

In all diesen Fällen ist es ratsam den Hund zum Tierarzt zu bringen, damit er untersucht wird.

Nicht alle Symptome bedeuten eine Erkrankung

Wenn Dein Hund seit längerer Zeit nicht mehr fressen mag und auch sein Stuhlgang zu flüssig ist, dann bedeutet dies nicht zwangsläufig eine erste Erkrankung im eigentlichen Sinne.

Hast Du einen unkastrierten Rüden? Vielleicht ist der gute Freund einfach nur schrecklich verliebt! Auf der Suche nach der passenden Hündin, oder einem gut duftenden kastrierten Rüden, wird er viel am Boden lecken.

Dabei nimmt er zwangsläufig Bakterien auf, die seiner Verdauung schaden. Das Ergebnis siehst Du bei jedem Stuhlgang, zumal er in dieser Zeit wahrscheinlich auch nur wenig Nahrung aufnimmt.

Unterschätze nicht die Nase und den Trieb Deines Hundes - eine läufige Hündin kann er auch nach Regen und auf große Distanz noch riechen.

Auf die Fütterung achten

Auch die vermeintlich gesunde Fütterung mit rohen Zutaten, das Barfen, kann Hunde krank machen.

Bei der biologisch artgerechten Rohfütterung (BARF) erhält der Hund viele Inhaltsstoffe, die nicht immer im richtigen Verhältnis zu seinem Bedarf stehen. So enthalten die Fleischpakete im Barf-Handel meist auch Schilddrüse.

Der Hund nimmt also durch die Nahrung Schilddrüsenhormone auf, die seinen Organismus beeinflussen und auf Dauer sogar schädigen können.

Die richtige medizinische Versorgung beim kranken Hund

Dein Hund ist kein Nutztier in der Nahrungsmittelkette, Antibiotika schaden also niemandem.

Wenn er krank ist und durch eine Infektion Fieber hat, dann ist eine Antibiotikaspritze vom Tierarzt die wahrscheinlich beste Therapie. Und bei einer Verletzung der Sehnen oder Bänder werden auch Kräuter und Globuli nicht wirklich helfen.

Dein Hund ist ein Tier und von alternativer Medizin, die bei uns Menschen positiv auf die Psyche und somit den Organismus wirkt, wird er je nach Erkrankung nicht wieder fit.

Gehe zum Tierarzt, wenn Dein Hund krank ist, und lasse ihn dort untersuchen und behandeln.